Ein Fest der Mitglieder


Kolpingsfamilie Meschede feierte ihren 140. Geburtstag

MESCHEDE. (helle) Mit Pauken und Trompeten hat die Kolpingsfamilie Meschede jetzt im wahrsten Sinne des Wortes ihren 140. Geburtstag gefeiert. Nach der Stiftungsmesse in der St.-Walburga-Kirche zogen sie in einem Bannerzug zum Kolpinghaus. Musikalische Unterstützung bekam die Kolpingsfamilie dabei vom Tambourcorps aus Freienohl.
Nach dem Umzug eröffnete Vorsitzende Else Garske.zusammen mit Bürgermeister Uli Hess das Fest bewusst mit zwei kurzer. Ansprachen. "Es soll ein Fest von und für die Mitglieder sein, deshalb halten wir den offiziellen Teil sehr kurz", erklärte Garske. Sie erinnerte an die Ursprungsidee Adolf Kolpings, die ersten Vereine zu gründen und forderte, "die kirchliche Bindung der Kolpingsfamilie auch in Zukunft zu erhalten." Else Garske rief die Besucher auch auf, Mitglieder zu werben. Denn besonders beim alljährlichen Christkindlmarkt würden immer weniger Menschen mithelfen. "Wir brauchen Leute", sagte sie eindringlich.
Bürgermeister Uli Hess lobte in seiner Ansprache den ehrenamtlichen Einsatz der Mitglieder und fand es "beachtenswert, dass die Leitsätze, die Adolf Kolping aufstellte, auch heute noch Beachtung finden."
Bei der Gestaltung der Feier hatten die Mitglieder ganz besonderen Wert auf Geselligkeit und Aktivität gelegt. Der Kirchenchor St. Paulus aus Minden unterhielt mit Gesang, die Jugendlichen spielten gegeneinander beim Tischtennisturnier und die Kolpingsfamilie präsentierte in mehreren Power-Point-Vorführungen sich und ihre Arbeit.

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aktualisiert von A. Japes am 30.06.2005