Möglichst viel Trödel für wenig Geld


Rund 1500 Besucher strömten zum Christkindlmarkt der Kolpingsfamilie Meschede

WP-Bild: H. Bertelsmeyer

Meschede. (helle) Sie strömten, sie rannten und sie drängelten ein wenig. Das Ziel immer klar vor Augen: ein schönes Stück Trödel für möglichst wenig Geld. Beim Christkindlmarkt der Kolpingsfamilie Meschede kamen nach Schätzungen der Vorsitzenden Else Garske mehr als 1500 Menschen ins Kolpinghaus.
Im Wettstreit um das schönste Teil standen die Kauflustigen schon früh vor der Tür: besonders begehrte Stücke im Visier. Das Angebot war weit gefasst. "Von der Setzkastenfigur bis hin zum Schaukelstuhl war aus jeder Größenordnung etwas dabei", berichtete Garske.
Während des ganzen vergangenen Jahres hatten die Mitglieder der Kolpingsfamilie allerlei Trödel gesammelt. Wieviel genau zusammengekommen ist, dass konnte Garske schon gar nicht mehr schätzen, "ein riesengroßer Kellerraum stand auf jeden Fall voll", erzählte sie.
Etwas ganz Besonderes sei ein 100-teiliges Set aus Sammeltellern gewesen. Aber auch zweifelhafte Klassiker wie der Plastikweihnachtsbaum oder die Hängematte waren wieder dabei.
Das Ziel vieler Besucher war ein niedriger Preis, das der Kolpingsfamilie ein möglichst hoher Umsatz. Denn der Erlös des Marktes wird einem wohltätigen Zweck zugute kommen. Dieses Jahr möchte die Kolpingsfamilie mit dem Geld ein Fischzuchtprojekt in Mexiko, die Flutopferhilfe in Bitterfeld und die katholische Pfarrbücherei St. Walburga unterstützen. Auch für das Josephswerk in Olsberg ist eine Spende eingeplant.
Die etwa 70 Helfer der Kolpingsfamilie hatten allerhand zu tun, denn nicht jeder wollte sich gleich mit dem geforderten Preis zufrieden geben. So wurde ordentlich gefeilscht und gehandelt - und allerlei witzige Sprüche gab es dabei obendrein, und zwar gratis.

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aktualisiert von A. Japes am 30.06.2005