Käufer drängelten sich


Riesenansturm auf Christkindlmarkt der Kolpingsfamilie

WP-Bild H. Bertelsmeyer

MESCHEDE (helle) Schon bevor der Markt überhaupt öffnete, warteten rund 150 Menschen vor der Tür. Der Christkindlmarkt war für die Kolpingsfamilie Meschede ein ordentlicher Erfolg. An beiden Tagen schoben sich die Besucher zwischen klassischem Trödel, Kinderspielsachen und Elektrogeräten durch die engen Gänge.
"Ob es 1000 oder 1500 Menschen sind, die hier durchgehen, das kann ich schon gar nicht mehr schätzen", so Else Garske, Vorsitzende der Kolpingsfamilie, auf die Frage nach der Besucherzahl. Die Kolpingmitglieder seien sehr zufrieden, sagte sie. Sogar die Bedenken, zu wenig Helfer zu haben, sei kurz vor dem Markt noch ausgeräumt worden.
Beim Geburtstagsfest der Kolpingsfamilie hatte Garske noch einen Mangel an Freiwilligen beklagt. "Kurz vor Beginn des Marktes haben wir es noch geschafft, wieder auf das alte Helferniveau zu kommen", freute sich die Vorsitzende. So versuchten am vergangenen Wochenende rund 80 Männer und Frauen erfolgreich dem Besucheransturm gerecht zu werden.
"Wir möchten uns auch herzlich bei den Spendern bedanken", so Garske, "die Waren sind in diesem Jahr sehr gut sortiert und erhalten." Besonders Porzellan und Bücher würden sehr gut verkauft. Der Erlös des Christkindlmarktes geht an ein Projekt der "Obra Kolping" in Mexiko: ein Cafe mit Bauernprodukten, in dem arbeitslose Jugendliche Beschäftigung finden sollen.

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aktualisiert von A. Japes am 30.06.2005