Ein magischer Auftakt


Zauberer Bernd Schönberner als Kolpingsenator eingeführt

Senator Bernd Schönberner (2.v.r.) löste Vorgängerin Gisela Niederhoff (2.v.l.) ab. Foto: Helena Bertelsmeier

Meschede. (helle) Die Pointen der ersten Büttenreden saßen und die Tanzmariechen ließen wieder ihre Beine fliegen - der Kolpingkarneval in Meschede meldete sich mit der Einführung des neuen Senators zurück.
Bernd Schönberner ist für die kommende Session zum neuen Senator ernannt worden. Der 56-jährige Mescheder ist bekannt als "Don Espero". Denn seit 1988 tritt er als Zauberer auf. Seine Gagen spendet er der Schulfarm "Bona Espero", die in Brasilien versucht, Kindern ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen. Dieser selbstlose Einsatz sei auch der Grund für seine Ernennung zum Senator, begründeten die Kolpingkarnevalisten.
Und es war ein wahrhaft magischer Auftakt seiner Amtszeit. Denn seine Antrittsrede verpackte Schönberner in einen Zaubertrick. Ein Seil, das er in seinen Händen hielt, sollte den Verlauf seiner Rede darstellen. Und weil diese Rede viele Unterpunkte besaß, wurde aus dem Seil mit Anfang und Ende plötzlich ein Seil mit vier Enden. "Er ist in vielerlei Hinsichten ein zauberhafter Senator", lobte Senatoren-Sprecher Friedel Bauer, während er Schönberner mit Narrenkappe und Blumenstrauß ausstattete.
Doch nicht nur "Don Espero" feierte eine karnevalistische Premiere. Auch Mark Dessau aus Meschede wurde in ein neues Amt eingeführt. Ab dieser Session wird er im Elferrat sein.
Das bunte Programm zum Karnevalsauftakt begeisterte die Zuschauer im gut gefüllten Kolpingsaal. Die Tanzmariechen der Senatorengarde, der Prinzengarde und die kleine "Mäuse" zeigten ihr Können.

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aktualisiert von A. Japes am 30.06.2005